neue Wege gehen:      Ballettunterricht jenseits der Tradition mit Pamela Hering und Ulrike Grell

DIDAKTIK                 METHODIK             GANZHEITLICHES UNTERRICHTEN          BALLETT            

Kann man einen traditionellen Tanzstil, verbunden mit einer sehr definitierten, anspruchsvollen Technik losgelöst von ihrem gesellschaftsgeschichtlichen Hintergrund konsequent modern unterrichten? Wo stoßen wir auf Grenzen, wie können wir sie überwinden, welche neuen Sichtweisen und Kompetenzen brauchen wir dafür?

Wie viele andere Kolleg*innen habe ich den Anspruch, einen zeitgemäßen, guten ( also auch gesunden ) Ballettunterricht zu geben. In meinen ersten Jahren als Tanzpädagogin habe ich viele Rituale über den Haufen geschmissen, die mich schon immer genervt hatten. Alles, was mit Etikette und Elitärem zu tun hatte: weg damit!

Ich habe sehr gerne Popmusik verwendet, auch viel öfter mal parallel gearbeitet anstelle nur im turn out. Macht das automatisch einen modernen Unterricht? Sicher nicht.

Aktuell beschäftige ich mich damit, meinen Unterricht möglichst ganzheitlich zu denken, meinen Schüler*innen Momente anzubieten, wo sie Unterricht mitgestalten, entdecken und forschen, sich austauschen können. Sie sollen selbständig werden, Eigenverantwortung übernehmen können, selbstbewusst und genussvoll tanzen.

Wie viel Frontalunterricht darf dann noch bleiben und wie vielfältig methodisch kann oder muss ich meine Ziele verfolgen?

In diesem Seminar möchten Ulrike und ich unsere Erfahrungen mit methodisch vielfältigem Unterricht und ganzheitlichen Ansprüchen teilen. Gleichzeitig soll das Seminar genügend Raum bieten, um uns auszutauschen und verschiedene Wege zu diskutieren.

Dozentinnen

Pamela Hering

Zu mir: mein Background war schon immer durch ein Lehramtsstudium ( “Methodenvielfalt ,Methodenvielfalt, Methodenvielfalt!” 😉) und meine eher klassische Tanzpädagogikausbildung ( “so und nicht anders!”) sehr gegensätzlich geprägt , wie Bewegung durchgeführt werden sollte. Die verschiedenen Glaubenssätze haben mich aufgefordert, meinen eigenen Weg zu gehen, auf dem ich nach über 20 Jahren Unterrichtens immer noch neugierig unterwegs bin!

Ich unterrichte Ballett, Modern und Vintage/Vernacular Jazz sowie Stepptanz und im Rahmen der TapS-Ausbildung Didaktik und Methodik ..

Mehr Infos zu mir findet ihr unter "TapS Dozenten".

Ulrike Grell

Ulrike Grell studierte an der Palucca - Hochschule für Tanz in Dresden sowie an der Kunsthochschule „Fontys Dansacademie” in Niederlande. Sie schloss nach 4-jährigem Studium mit dem Diplom für Tanzpädagogik ab.

Ihr tanzpädagogischer Schwerpunkt liegt im Zeitgenössischen Tanz sowie der Vermittlung der Klassischen Tanztechnik über zeitgenössische Ansätze.

Im Mittelpunkt steht die körpergerechte Arbeit im Tanzsaal, basierend auf aktuellen tanzmedizinischen Aspekten. über das „Zertifikat Tanzmedizin” hinaus, ist die ihr beständige Fortbildung in diesem Bereich ein bedeutendes Anliegen.

Zeiten und Kosten

Sa 24 Februar 12.00-18.00 Uhr inkl. 45 Minuten Pause

Teilnahmegebühr:  115,00 / 100,00 EB bis 20. Jan.

KOMBI: neue Wege & Improvisation im Ballettunterricht ( 25. Febr. ) 200,00 / 180,00 €

Gegen den Hunger: in unmittelbarer Entfernung befinden sich Gastronomie und Lebensmittelmärkte. Wir haben im Foyer einen Kühlschrank mit Getränken.

Jetzt anmelden

Bitte vor einer Anmeldung zur Kenntnis nehmen:

  • eine Platzreservierung erfolgt erst bei Eingang der Teilnahmegebühren
  • Rabatte für Mehrfachbuchungen sind gekoppelt mit einer Zahlung der gesamten Gebühren, mindestens 14 Tage vor dem ersten Seminar.
  • die Teilnahmegebühren werden auch bei einer deinerseits Absage fällig, es sei denn, dass ein Ersatzteilnehmer den Platz übernimmt
  • die Teilnahme der Fortbildungen erfolgt auf eigene Gefahr. Der Veranstalter kann nicht für Diebstähle und Verletzungen haftbar gemacht werden.
  • Die Fortbildungen werden in Bild / Video dokumentiert und der Teilnehmer ist damit einverstanden, dass das Material für Archivierung und Öffentlichkeitsarbeit verwendet wird.

0,00 €